JUBILÄUM 2011 feiern wir ein doppeltes Jubiläum. Vor mehr als 50 Jahren gegründet und seit über einem Jahrzehnt nun im Besitz von Klaus Steimle. [...] weiterlesen
Perlenbewertung
Wie für Diamanten und Edelmetalle gibt es auch für Perlen und Perlschmuck objektive Bewertungskriterien, die den Marktwert, und damit den Preis einer Perle bestimmen. Weltweit klassifizieren Experten Perlen nach folgenden Gütemerkmalen:
Lüster: Die Magie und Schönheit von Perlen wird wesentlich durch ihr Lüster geprägt. Mit dem Begriff Lüster beschreibt man den Glanz, der an der Perloberfläche durch Lichtbrechung und spiegelartige Lichtreflektionen entsteht. Einen direkten Einfluss auf den Lüster hat dabei das Perlmutt. Ist es dick und sind seine Kristalle im Inneren gleichmäßig aufgebaut, werden eine große Menge Licht von der Oberfläche und den tieferen Lagen des Perlmutts gemeinsam reflektiert. Von der Intensität des reflektierten und gebrochenen Lichts abhängig, wird der Lüster als exzellent, mittel oder niedrig eingestuft. Bei gleicher Perlgröße entscheidet die Intensität des Lüsters über den Wert der Perle.
Reinheit: Zweitwichtigstes Kriterium zur Klassifizierung der Perlqualitäten ist ihre Reinheit, also die Beschaffenheit ihrer Oberfläche. Dabei werden bei dem kostbar gewachsenem Naturprodukt kleine Unebenheiten oder Vernarbungen auf oder unter der Oberfläche als Spots bezeichnet.
Form: Die klassische Perlform ist die absolut runde Kugel. Je größer ihr Durchmesser, desto wertvoller und teurer ist die Perle. Unrunde Perlen werden auch Barockperlen genannt. Auch hier gilt: je größer, je seltener. Die oft sehr unterschiedlichen Formen von Barockperlen werden mit „barock“ und „semibarock“ beschrieben. Weitere gefragte Formen von Perlen sind: halbrund, tropfenförmig, button, oval und geringt.
Größe: Die Größenangabe für Perlen werden anhand des mittleren Durchmessers gemacht.
